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Der Gönlandhund
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Der Grönlandhund

(© Thomas Kernen, 3716 Kandergrund)

Zwar lebt der Grönlandhund in seiner Heimat als echte Naturrasse, die in erster Linie durch die erbarmungslose Umgebung geformt wurde, doch auch die Inuits prägten ihre Hunde nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen.

"Mut und Kühnheit, die bei der Bärenjagd sehr kostbar sind, kommen durch die Mutter; Schnelligkeit und Kraft kommen vom Vater."

Er ist selbstverständlich, dass man solche Tiere nicht ohne weiteres in unsere durchzivilisierte Welt verpflanzen kann. Selbst in seiner "europäischen Heimat" Skandinavien und in der Schweiz, wo es den Grönlandhund schon seit dem Bau der Jungfraubahnen gibt, ist die Anzahl der Grönlandhunde sehr begrenzt geblieben. Bei uns ist der Grönlandhund die seltenste Schlittenhunderasse, seine Haltung bleibt bisher ausgesprochenen Liebhabern vorbehalten.

Der Grönlandhund ist ein ausdauernder und eigenwilliger Arbeiter. Von diesem Arbeitswillen und dem streng geordneten Zusammenleben im Rudel ist sein Charakter geprägt. Fehlen ihm die Anforderungen der Schlittenarbeit - körperliche wie die notwendige Disziplin -, so explodiert seine Energie und er ist nur noch schwer zu halten.


Jeder Grönländer sollte deshalb unbedingt arbeiten.

Die strenge Rangordnung, die im Rudel immer wieder neu bestimmt wird, muss auch vom Menschen respektiert werden. Dies gilt nicht nur bezüglich der Grönis untereinander, sondern auch für den Besitzer. Beachtet man diese Grundregeln, ausreichend Arbeit und klare Führung, so kann man den Grönlandhund gut halten.

Seine scheinbare Wildheit entpuppt sich oft als Ungestüm und Lebensfreude. Nicht verschwiegen werden sollte, dass der Grönlandhund gern und heftig um die Rangordnung im Rudel ringt, was nur selten ohne Blessuren abgeht. Auch der alte Bärenjäger ist in den Hunden noch sehr lebendig, was einen nicht erstaunt, wenn man bedenkt, dass die meisten hier lebenden Hunde aus direkter Nachzucht von Originalimporten stammen.

Quellen ( Dr. T. Althaus Ph. Oriet.)

Für weitere Informationen zu dieser ursprünglichen Schlittenhunderasse wende man sich an den schweizerischen Klub für nordische Hunde SKNH →www.sknh.ch


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